Energiewende zum Anfassen - die Dritte

 

Zum dritten Mal fand das etablierte Bergische Energiewende:Camp statt. 22 Wuppertaler Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 bis 11 erlebten erneut Klima- und Umweltschutz zum Anfassen. Vom 22. bis 25. Januar 2018 besuchten die Jugendlichen verschiedene regionale Stationen der Energiewende, um Technologien kennenzulernen, mit Experten zu diskutieren und sich abschließend über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in diesem Bereich zu informieren.

Nach einer Einführung ins Thema besichtigte die Schülergruppe zunächst eine Photovoltaik-Anlage auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal und probierte sich dann während des Workshops "Energie durch Wind und Sonne" beim Bauen, Messen und Experimente durchführen auf. Unterstützt wurden sie dabei vom Kooperationspartner zdi-Zentrum BeST Bergisches Schultechnikum.

An Tag 2 erfuhren die Energiewender von Morgen dann beim "Klimafrühstück", was die eigene Ernährung mit dem Klima zu tun hat und wie man mit seinen Essgewohnheiten einen positiven Beitrag dazu leisten kann. Nach einem Abstecher in das Klimaquartier Arrenberg als Vorzeige-Ort für lokales Engagement zum Thema Klimaschutz ging es wieder praktisch zu: In einem Aquaponik-Workshop bauten die Jugendlichen eigene Aquaponik-Anlagen und lernten dabei, wie das Prinzip Aquaponik funktioniert und einen Beitrag zur nachhaltigen Ernährung leisten kann.

Am dritten Tag zeigte den Campteilnehmern ein Experte, wie Schülerfirmen aufgebaut und gemanaged werden können und welche Jobmöglichkeiten im Bereich Energiewende denkbar sind. Eine Exkursion zum EnergyLab des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen, bei dem die Jungen und Mädchen unter Anderem mit Brennstoffzellen experimentieren und die Leitung eines Kraftwerks simulieren durften, rundete den Tag ab. 

Der letzte Tag des Bergischen Energiewende:Camps startete mit einer spannenden Führung rund um die Talsperre Ronsdorf, die durch den Wupperverband gemanaged wird. Ein Experte des Wupperverbandes erklärte den Schülerinnen und Schülern dann, was der Wupperverband ist und wie sein Energiekonzept aussieht. Mit all dem neuen Wissen und den vielen Eindrücken aus der Woche richteten die Campteilnehmer schließlich den Blick in die Zukunft: Auf dem Markt der Möglichkeiten erfuhren sie, in welchen Berufen und Studienfeldern sie ihre persönliche Energiewende am besten umsetzen können – in intensiven Gesprächen mit Vertretern der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, der Bergischen Universität und dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen.

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