Partnerschaften

Wirtschaft und Schule sind in unserer Gesellschaft wirkungsvolle Kräfte. Die Schule soll junge Menschen zu mündigen Persönlichkeiten erziehen, die sich auch motiviert und leistungsbereit in die Berufs- und Arbeitswelt einbringen und sich in unserer, von der Wirtschaft geprägten Gesellschaft zurechtfinden und diese verantwortlich mitgestalten.Deshalb braucht die Schule die Öffnung zur Wirtschaft und künftig auch eine intensivere Kommunikation und Kooperation. Ohne die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Wirtschaft kann die Schule den Wettlauf mit der explosionsartigen Entwicklung des Wissens und der Informationsmedien nicht gewinnen und ihre Schüler nicht aktuell auf ihre wirtschaftliche und berufliche Situation vorbereiten.
Als wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit neben der Beseitigung von Wissensdefiziten und der Erhöhung der Leistungsbereitschaft identifizieren sich die Ausweitung des Arbeitsweltbezugs im Unterricht und insbesondere die Lernkooperationen zwischen Schulen und Unternehmen. Eine verstärkte Kooperation fördert erfolgreiches Lernen, praxisnahe Einblicke in die Wirtschaft und einen optimal vorbereiteten Übergang der Schülerinnen und Schüler in das Berufsleben. Jeder Besuch der Schülerinnen und Schüler in ihrem Unternehmen bietet die Möglichkeit, Berufs- und Arbeitswelt "live" zu erleben und authentische Erfahrungen zu machen. Ein Blick über die Schulter der Mitarbeiter oder das Gespräch mit einem Mitarbeiter geben wertvolle Hinweise über sein Tätigkeitsfeld und können der Anstoß zur eigenen Reflexion sein.
Gezielte Unterrichtseinheiten können die Aspekte Lebensplanung, Berufswahl, Wandel der Arbeitswelt oder Anforderungen im Berufsleben thematisieren. Das Unternehmen verdeutlicht die Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter und gewährt einen interessanten Einblick in mögliche Auswahlkriterien.

Das Instrument der Lernpartnerschaften – der Kernbereich im KURS 21-Konzept - eignet sich dabei in besonderer Weise zur Entwicklung von Unterrichts- und Schulqualität durch

  • die Einbindung von externen Fachkompetenzen in den Unterricht,
  • das curricular abgestimmte Lernen im Betrieb,
  • die Erschließung neuer Lernorte und Erfahrungsfelder und
  • das Kennenlernen differenzierter Formen der Arbeitswelt.
 
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